BV ANR e.V. Bundesverband ambulant-teilsationäre Neurorehabilition
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Rehabilitation und Nachsorge nach Schädelhirnverletzung Teilhabe im zweiten Leben nach Schädelhirnverletzung Teil 2: Selbstständige und selbstbestimmte Lebensführung

Die Resolution des 6. Nachsorgekongress - PDF-Datei öffnen

 

Aktuelles      

 

 

 

 

Fachtagung zur Umsetzung der BAR Phase E-Empfehlungen
München, 21. November 2014

Die hohe Zahl von zerebrovaskulären Erkrankungen und Schädelhirnverletzungen (je 350/100.000 pro Jahr) sowie von chronischen neurologischen Erkrankungen wie z.B. MS, Parkinson u.a. führt bei den Betroffenen zu ausgeprägten, dauerhaften Beeinträchtigungen auf der Struktur-, der Funktions- und der Aktivitätsebene, die - im Zusammenwirken mit den Kontextfaktoren ihrer Lebenswelt - die Teilhabe und Inklusion erheblich erschweren.

Um diese in der Phase E der neurologischen Rehabilitation auch tatsächlich fördern zu können, besteht für die speziellen Bedarfe dieses Patientenkreises die Notwendigkeit einer vernetzten Bereitstellung, Nutzung und Weiterentwicklung vorhandener Angebote. Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) hat jüngst Empfehlungen hierfür veröffentlicht. Darin werden die Konzepte für eine Nachsorge nach Abschluss der klassischen neurologischen Rehabilitation der Phasen B bis D beschrieben. Der Anhang listet einen umfangreichen Katalog von Leistungen auf, die allesamt die Sicherung des Rehabilitationserfolges und die Re-Integration des Rehabilitanden in das häusliche, soziale und berufliche oder schulische Leben zum Ziel haben. Daneben werden die Zuständigkeiten der verschiedenen Leistungsträger und ihre leistungsrechtliche Zuordnung aufgeführt.
Jedoch sind viele Fragen zur Zuständigkeit, vor allem im Bereich der GKV, noch offen. Inhaltlich gehört eine Vielzahl der Nachsorgeleistungen zur Phase E, wie sie in den Empfehlungen der BAR aufgelistet sind, in den unspezifizierten "Sammeltopf" von Leistungen des § 43 SGB V, allerdings ist die leistungsrechtliche Zuordnung nicht erfolgt. Es besteht also noch erheblicher Klärungs- und Regelungsbedarf, so auch für wichtige Elemente eines “Teilhabemanagements“, d.h. einer vorausschauenden Beratung und Planung zu Nachhaltigkeit und Teilhabezielen einschließlich einer sektorenübergreifend gültigen Festlegung von entsprechenden Leistungen und die Möglichkeiten einer Fallbegleitung, die sämtlich im System der GKV und GRV bisher nicht vorgesehen sind. Nicht zuletzt sind auch die im Koalitionsvertrag zur GroKo vorgesehenen medizinischen Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung und schweren Mehrfachbehinderungen (zu dieser Personengruppe gehören auch Menschen mit erworbener Hirnschädigung) analog zu den sozialpädiatrischen Zentren (neuer § 119c SGB V), und die in Planung befindliche Neuregelung des Rechts auf Soziale Teilhabe („Bundesteilhabegesetz“) und die Umsetzung der Vorgaben der UN-BRK für diesen Bereich - vorgesehen ist hier die Ergänzung des SGB IX um ein gleichrangiges Kapitel zur Sozialen Teilhabe - mit in die Diskussion einzubeziehen.

Die Tagung soll die Möglichkeiten der Umsetzung der Empfehlungen der BAR beleuchten, aber auch bestehende Defizite in diesem Versorgungssegment deutlich machen, für die dringender Regelungsbedarf besteht. Hierzu referieren und diskutieren Vertreter der Leistungserbringer, der Kostenträger, des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen, der Gesundheitspolitik und der Betroffenen.

[ Weiterlesen und Programmablauf ]
[ Programm als PDF-Datei ]
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Tagungshinweis:
Pflegebedürftige Menschen brauchen mobile Rehabilitation – ein Weg zur Inklusion
Symposium am 12. September 2014 in Berlin Spandau Johannes-Stift

Das diesjährige Symposium  widmet sich mit Fachbeiträgen und Diskussionsrunden der rehabilitativen Versorgung von pflegebedürftigen (auch neurologischen) Menschen. Aufgrund ihrer Multimorbidität und ihrer mangelnden Mobilität sind sie bei vorliegendem Rehabedarf besonders auf mobile zugehenden Rehabilitationsleistungen angewiesen.

Symposium der BAG Mobile Rehabilitation e.V. in Kooperation mit:

  • Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR)
  • Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband
  • Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Universität Halle
  • Institut f. Sozialforschung und Sozialwirtschaft, Saarbrücken (ISO-Institut)


Kontakt über
Rehabilitationszentrum Bethesda
Rehamedizinischer Dienst
Waldemarstraße 24, 55543 Bad Kreuznach
Frau Regina Andres
Tel. 0671 605-3872
Tel. 0671 605-3616  nachm.
Fax 0671 605-3441

Links:

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8. Nachsorgekongress der Arbeitsgemeinschaft Teilhabe, Rehabilitation,
Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung
Teilhabe im zweiten Leben nach Schädelhirnverletzung
Teil 2: Selbstständige und selbstbestimmte Lebensführung
Forderungskatalog zur Reform der Eingliederungshilfe und des neuen
Bundesteilhabegesetzes zur selbstbestimmten Lebensführung und Teilhabe im zweiten Leben nach erworbener Hirnschädigung (SHV
)
(verabschiedet am 28.03.2014)

 

 

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April 2014 | Beitrag Hephata Magazin 35 | Leitartikel von Dr. Paul Reuther
Hilfe für Menschen mit Schädelhirntrauma und sonstigen erworbenen Hirnschädigungen

 

 

August 2013
In diesem Jahr wurden auf dem Nachsorgekongress gemeinsam Wahlprüfsteine formuliert, die den zu den kommenden Landtagswahlen und der Bundestagswahl antretenden Parteien zur Beantwortung gesendet wurden. Die eingegangen Antworten sind veröffentlicht unter:
Link zur Webseite
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Tätigkeitsbericht des Vorstandes 2012

 

 

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Ambulante/mobile berufliche Wiedereingliederung in der Neurologie:
Ein Beitrag zur Gestaltung der Neurologischen Rehaphase E

 

 

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Die neurologische Rehabilitations-Phase E: Nachgehende Leistungen zur sozialen (Re-)Integration und Teilhabe - ein Kontinuum?

 

 

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Tätigkeitsbericht des Vorstandes 2011

 

 

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Juli 2011: Erste Zulassung zur mobilen neurologischen Rehabilitation als Sonderform der ambulanten Neurorehabilitation in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

 

 

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Info-Brief August 2010 des BV ANR vom 15.08.2010

 

 

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 Stellungnahme des BV ANR und der AG Teilhabe:
"Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung"
vom 17.03.2010.

 

 

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Vortrag zur "Mobilen Neurologischen Rehabilitation"
durch P. Reuther im Jubiläumskongress der DVfR am 24.04.2009 in Berlin.
[ Link zur Webseite ]

 

 

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